Aktionstag „SuedLink heizt ein – wir glühen vor“

Unter dem Motto „SuedLink heizt ein – wir glühen vor“ findet am 22. November ein landesweiter Aktionstag statt, an dem wir uns mit einem Standort in Schwüblingsen beteiligen, um die Auswirkungen des Erdkabelvorrangs zu veranschaulichen und auf die Notwendigkeit der Berücksichtigung land- und forstwirtschaftlicher Belange bei der Trassenfindung und dem Planfeststellungsverfahren hinzuweisen.

Am Donnerstag, 22. November 2018 von 15.00 bis 18.00 Uhr

hinter der Hofstelle Varrlingser Weg 2 in 31311 Uetze (Schwüblingsen)

werden wir den Trassenverlauf mit Schildern abstecken, um dessen Ausmaß deutlich zu machen, und laden alle Interessierten zu unserem Infostand mit Feuerkorb und Heißgetränken ein.

Dürrehilfe ab sofort zu beantragen!

Die Eckpunkte für die Dürrehilfe 2018 stehen fest. Das Hilfspaket für Niedersachsen umfasst 35,6 Millionen Euro.

Innerhalb von vier Wochen, vom 01.11.2018 bis zum 30.11.2018, können Sie die Dürrebeihilfe 2018 beantragen, falls Sie einen 30-prozentigen Ertragsausfall in der Bodenproduktion sowie die Existenzgefährdung Ihres Betriebes nachweisen können. Lesen Sie auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, was es zu beachten gilt:

https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/360/article/33153.html

„Echt Grün“ auf der infa in Hannover

Auf der infa in Hannover, Deutschlands größter Erlebnis- und Einkaufsmesse, präsentierten wir uns zum ersten Mal mit „Echt grün“. Im Rahmen des Themenwochenendes „infa regional“, das in diesem Jahr am 20. und 21. Oktober Premiere feierte, nutzten wir die Gelegenheit, unsere Initiative bekannt zu machen und mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.
In der Markthalle bot die „infa regional“ ein vielfältiges Programm rund um Regionalität. Neben Informationsständen und Direktvermarktern haben wir unsere beliebten Give-aways verteilt und waren Ansprechpartner für die Themen Landwirtschaft und Nahrungsmittel.

Achtung! Betrug unter dem Vorwand des Datenschutzes

Unter dem Namen „Datenschutzauskunft-Zentrale“ werden derzeit offenbar Schreiben an Vereine und Kleingewerbetreibende verschickt. Diese Schreiben erwecken den Anschein, es handele sich dabei um behördliche Schreiben. Zweck sei die „Erfassung“ von Gewerbebetrieben zum „Basisdatenschutz nach EU-DSGVO“. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Vertragsangebot. Wird das dem Schreiben beiliegende Formular, welches zudem mit einer Fristsetzung versehen ist, unterschrieben zurückgesendet, soll ein Vertrag mit dreijähriger Laufzeit und einem jährlichen Entgelt in Höhe von 498,- Euro zzgl. Umsatzsteuer zustande kommen, der von den wenigsten Adressaten dieses Schreibens gewollt ist, geschweige denn benötigt wird.

Die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen ist sehr wichtig. Ein Vertrag mit der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ ist dafür aber nicht notwendig. Bitte prüfen Sie Ihre Posteingänge sorgfältig und beachten eine besondere Sorgfalt, wenn es darum geht, Formulare unterschrieben per Fax zu versenden.

Auf derartige Schreiben wie dem oben beschriebenen sollte nicht reagiert werden. Bei Fragen zu diesem Thema oder in Zweifelsfällen beraten wir Sie selbstverständlich gern. Ansprechpartner ist Herr Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) Nordmann.

Veranstaltungshinweis: Multiresistente Keime — Gefahr für Mensch und Umwelt?

Wissenschaftsminister Björn Thümler lädt ein: Forschung made in Niedersachsen am 22. Oktober 2018 um 18 Uhr zu Gast in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden

Bei »Forschung made in Niedersachsen« präsentieren Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft den aktuellen Stand der Grundlagenforschung. Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, wie multiresistente Keime in unseren Gewässern bekämpft werden können, wie die Krankenhaushygiene optimiert werden muss und was jeder von uns dazu beitragen kann, damit Krankheitserreger das Rennen gegen die Antibiotika nicht gewinnen.

Mitdiskutieren werden Prof. Dr. Susanne Engelmann, Professorin für Mikrobielle Proteomforschung an der Technischen Universität Braunschweig und Leiterin der Arbeitsgruppe »Mikrobielle Proteomik« am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, Prof. Dr. rer. nat. habil Claudia Gallert, Professorin für Mikrobiologie – Biotechnologie in der Abteilung Naturwissenschaftliche Technik an der University of Applied Science, Hochschule Emden/Leer, Prof. Dr. Dr. Klaus. P. Kohse, Professor für Klinische Chemie und Pathobiochemie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des Instituts für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie am Klinikum Oldenburg und Dr. med. vet. Nicole Werner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverwaltung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und am WHO Collaborating Centre for Research and Training for Health at the Human-Animal-Environment Interface.

22. Oktober 2018,
18:00 bis 19:30 Uhr,
Johannes a Lasco Bibliothek,
Emden

Anmeldung unter:
Niedersächsisches Ministerium für
Wissenschaft und Kultur
Leibnizufer 9, 30169 Hannover
E-Mail: forschung-made-in-niedersachsen@mwk.niedersachsen.de
Telefon: 05 11 / 120–2599
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.
Bitte beachten Sie, dass die Sitzplätze begrenzt sind.

Hier finden Sie die Einladung zum Download.

Regionserntefest und Kreisleistungspflügen in Vinnhorst

Mehr als 2.000 Besucherinnen uund Besucher kamen am Sonntag, den 30. September 2018 zum Regionserntefest auf den Hof Baumgarte in Vinnhorst.

Im Anschluss an den Gottesdienst nahm die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck die von den Landfrauen gebundene Erntekrone in Empfang. Auf dem Hof wartete dann ein informatives und unterhaltsames Familienprogramm auf die Gäste, darunter Feldrundfahrten, eine Ausstellung alter und neuer Landmaschinen, Voltigiervorführungen auf dem Außenreitplatz, Landfrauencafé und Flohmarkt, verschiedene Handwerke sowie Wissenswertes zu Bodenproben und Düngung. Viele Aktionen für Kinder und ein großes kulinarisches Angebot rundeten das Programm ab. Parallel zum Regionserntefest fand auf einem hofnahen Feld das diesjährige Kreisleistungspflügen statt, bei dem sich die landwirtschaftlichen Auszubildenden im Dreh- und Beetpflügen messen konnten.

Grundfutterbörse für schnelle Hilfe bei Futtermangel

Landwirtschaftskammer Niedersachsen und landwirtschaftliche Beratungsorganisationen organisieren als Grünes Zentrum einen digitalen Marktplatz für landwirtschaftliche Betriebe

Die seit Monaten andauernde Trockenheit und die sommerliche Hitze haben in Niedersachsen dazu geführt, dass viele landwirtschaftliche Betriebe beim Anbau von Grundfutter wie Gras- und Maissilage mit gravierenden Einbußen zurechtkommen müssen. Um in den kommenden Monaten einer Lücke in der Futterversorgung der Tiere vorzubeugen, hat die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen gemeinsam mit den im Grünen Zentrum Niedersachsen zusammengeschlossenen Beratungsorganisationen kurzfristig eine Grundfutterbörse im Internet organisiert. Dies teilten die beteiligten Organisationen am Dienstag (7. August) mit.

„Die Weiden sind braun, die Futtervorräte weitgehend aufgebraucht, beim Mais drohen jetzt auch noch hohe Trockenschäden“, schildert Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke die mittlerweile dramatische Situation der Landwirtschaft in großen Teilen Niedersachsens. Immer mehr Betriebe bräuchten kurzfristige Informationen darüber, woher und zu welchen Konditionen sie Grundfutter wie Grassilage für ihre Tiere beschaffen könnten.

„Als Beratungsträger greifen wir diesen Informations- und Austauschbedarf der Landwirte auf und wollen in dieser für Futterbaubetriebe und Tierhalter sehr schwierigen Zeit schnell und unbürokratisch helfen“, betont Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Deswegen stellen wir die technische Plattform für eine Grundfutterbörse zu Verfügung, auf der Anbieter und Suchende in wenigen Schritten schnell zusammenfinden.“

Unter www.lwk-niedersachsen.de/marktportal (nur Desktop- und Tablet-Version) können Betriebe aus Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern, die mehr Grundfutter produzieren als sie selbst verbrauchen, ihre verfügbaren Mengen an Grassilage oder Heu ab sofort denjenigen Betriebsleitern anbieten, die für ihre Tiere auf der Suche nach Grundfutter sind. Die Eingabe von Angeboten sowie auch von Gesuchen ist kostenfrei. Anbieter und Nachfrager müssen sich dazu lediglich beim Marktportal registrieren, einloggen und dann die grundlegenden Angaben wie Futterart, Menge, Verfügbarkeit und Kontaktmöglichkeit eingeben.

Per Mail oder Telefon können sich die Landwirte daraufhin im direkten Kontakt miteinander schnell über einen möglichen Handel einig werden. Angebote und Gesuche werden nach spätestens vier Wochen gelöscht.

„In den zurückliegenden Wochen haben sich immer mehr Landwirte mit der Frage an uns gewandt, wie sie unter diesen widrigen Bedingungen denn noch ihre Herde gut versorgen sollen“, berichtet Dirk Albers. Der LWK-Berater für Rinderhaltung und Rinderfütterung im LWK-Geschäftsbereich Landwirtschaft gehört zu den Initiatoren der neuen Börse. „Wer Futter anbietet, sollte Angaben zur Qualität, etwa zum Trockensubstanzgehalt, nicht vergessen, damit potenzielle Käufer mit einem Blick feststellen können, ob das Angebot in ihren Fütterungsplan passt“, rät Albers.

Im Grünen Zentrum Niedersachsen sind die LWK, das Landvolk Niedersachsen, die AG Landberatung, die Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe Weser-Ems und der Landesverband der Maschinenringe Niedersachsen zusammengeschlossen. Dort tauschen sie sich über gemeinsame Fachthemen und Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Beratung aus und bieten an verschiedenen Standorten in Niedersachsen gemeinsam Beratungs- und Dienstleistungsangebote an.

(Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen)

Blühstreifen und Lerchenfenster: Für mehr biologische Vielfalt in der regionalen Agrarlandschaft

Gemeinsames Projekt von Region, Landvolk und Stiftung Kulturlandpflege startet

Blühstreifen, auf die Bienen und Hummeln fliegen, Stoppelbrachen als Futterquelle für Feldhamster oder Altgrasstreifen als Lebensraum für Feldhasen und Wiesenvögel: Um dem Rückgang der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft entgegenzuwirken, haben die Region Hannover, das Landvolk Hannover und die Stiftung Kulturlandpflege ein gemeinsames Projekt verabredet: In Zusammenarbeit mit rund 90 landwirtschaftlichen Betrieben aus der ganzen Region werden auf fast 120 Hektar eine ganze Reihe unterschiedlicher Naturschutzmaßnahmen umgesetzt. Von der Region Hannover fließen hierfür Fördermittel. Auf dem Hof der Familie Schmidt-Nordmeier in Langenhagen wurde das Projekt Anfang Juli vorgestellt. Auf den Ackerflächen des Betriebes in Krähenwinkel sind Blühflächen mit Honigtracht, Feldlerchenfenster und Rebhuhnstreifen angelegt worden.

„Die Situation der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft hat sich deutlich verschlechtert, besonders stark betroffen sind Vögel und Insekten. Aber auch Grünland, Wiesen und Weiden stehen unter Druck und mit ihnen viele gefährdete Arten der Farn- und Blütenpflanzen“, sagte die Umweltdezernentin der Region Hannover, Christine Karasch: „Nur mit einem besonderes Engagement der Landwirte kann das Ziel erreicht werden, den Schutz, den Erhalt und die Pflege der Arten und Ökosysteme zu gewährleisten. Gemeinsam entwickeln wir Maßnahmen, die dem Naturschutz dienen und gleichzeitig praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig für unsere Partner sind. Hierfür stellt die Region Hannover im laufenden Jahr 150.000 Euro als Entgelt für die Leistungen der Landwirte zur Verfügung.“

„Die Verbesserung der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft ist eine aktuell drängende Aufgabe“, betonte auch der Vorsitzende des Landvolks Hannover, Dr. Holger Hennies: „Das Biodiversitätsprojekt von Region Hannover, Landvolk Hannover und Stiftung Kulturlandpflege soll dazu beitragen, die Biodiversität in der Agrarlandschaft in der Region Hannover in Kooperation mit den regionalen landwirtschaftlichen Betrieben zu fördern und zu verbessern. Entstanden ist die Idee aus der gemeinsamen Überzeugung, dass ein Vertragsnaturschutz auf Augenhöhe ein geeignetes Instrument ist, die Artenvielfalt in der Region Hannover zu fördern“.
Ziel ist die Umsetzung von unterschiedlichen Biodiversitätsmaßnahmen auf möglichst vielen landwirtschaftlichen Betrieben. Profitieren sollen dabei unter anderem die heimischen Feldvögel, Insekten, Feldhamster und Hasen.

Innerhalb kürzester Zeit konnte das Landvolk Hannover rund 90 Betriebe in der Region für das gemeinsame Vorhaben begeistern, so dass es heute auf mehr als 120 Hektar landwirtschaftlicher Betriebsfläche kreucht und fleucht, blüht und summt.
Mit Hilfe der Stiftung Kulturlandpflege wurde eine Fülle von Maßnahmen entwickelt, mit denen sich die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft verbessern lässt, beispielsweise die Anlage von Blühstreifen, Feldvogelinseln, Staffelmahd auf Grünlandflächen oder Maßnahmen für den Feldhamster. Es sind im Einzelnen:

• Blühstreifen und Blühflächen zur Förderung von Insekten
• Brachestreifen auf mageren Standorten, vorrangig an Gewässer- und Waldrändern, zur Förderung von Feldvögeln und Insekten
• Stoppelbrache in der Feldhamsterkulisse der Region Hannover zur Förderung des Feldhamsters
• Rebhuhnstreifen unter Nichterntung von Weizen zur Förderung des Rebhuhns
• Anlage von Feldlerchenfenstern in Getreide zur Förderung der Feldlerche
• Anlage von Erbsenflächen innerhalb von Raps-, Mais-, Rüben- und Getreidekulturen zur Förderung von Feldlerchen und Schafstelzen
• Grünlandextensivierung (Altgrasstreifen) zur Förderung von Feldhase und Wiesenvögeln
• Grünlandextensivierung (Staffelmahd) zur Förderung der Wiesenvögel

„Nachdem die Regionsversammlung im späten Winter die Freigabe von Mitteln für das Biodiversitätsprojekt beschlossen hatte, war es ein Wettlauf mit der Zeit, die Maßnahmen noch im laufenden Anbaujahr auf die Fläche zu bringen“, beschreibt Björn Rohloff, Projektkoordinator und stellvertretender Geschäftsführer bei der Stiftung Kulturlandpflege, die gemeinsame Arbeit der vergangenen Wochen. „Die große Herausforderung konnte auch deswegen gemeistert werden, weil die Stiftung Kulturlandpflege über langjährige Erfahrung im Vertragsnaturschutz mit der Landwirtschaft verfügt und alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben.“ Die Stiftung übernehme zugleich die Dokumentation der Naturschutzmaßnahmen und Ergebnisse.
Die hohe Beteiligung belegt die Bereitschaft und das Engagement der Landwirte für den Naturschutz, betont das Landvolk Hannover. Für Landvolk und Stiftung ist es Ziel und Herausforderung zugleich, den Vertragsnaturschutz mit der Landwirtschaft dauerhaft in der Region zu etablieren und auszubauen, indem weitere Landwirte für das Projekt gewonnen werden.

„Das Projekt wollen wir in den nächsten Jahren fortsetzen“, kündigte Dezernentin Karasch an: „Darüber hinaus werden wir prüfen, ob es Möglichkeiten zur Finanzierung im Rahmen des Bundesprogrammes Biologische Vielfalt, zum Beispiel im Aktionsprogramm Insektenschutz, gibt.“

Landwirtschaft zum Anfassen bei der WIG Gewerbeschau auf dem Rittergut Bredenbeck

Premiere in Bredenbeck: Am ersten Juni-Wochenende fand die Wennigser Gewerbeschau erstmals auf dem Rittergut Bredenbeck statt. 8.500 Gäste kamen zu der zweitägigen Veranstaltung vor landwirtschaftlicher Kulisse, wo 90 Austeller eindrucksvoll die Wirtschaft und Landwirtschaft in Wennigsen repräsentierten.

Zahlreiche Landwirte, das Landvolk Hannover und die Mitarbeiter des Ritterguts Bredenbeck boten während der Schau verschiedene landwirtschaftliche Aktivitäten für Groß und Klein an: Etwa 400 Besucher nutzten die Möglichkeit, ihren Kindheitstraum vom Treckerfahren in die Tat umzusetzen. Rund 700 Gäste ergatterten einen der begehrten Plätze auf einer der 38 Planwagentouren durch die Bredenbecker Feldmark. Während der einstündigen Touren informierten Landwirte über die verschiedenen Feldfrüchte, Pflanzen- oder Naturschutz und standen den Passagieren zu allen Fragen rund um Landwirtschaft Rede und Antwort. Die kleinen Besucher erfreuten sich am Trettraktorparcour oder bauten mit der Freiherr Knigge´schen Forstverwaltung einen von hundert Nistkästen zusammen. Für Natur- und Wanderfreunde wurden insgesamt sechs zweistündige Wanderungen, begleitet von einem Förster, durch die Knigge´sche Forst angeboten. Reißenden Absatz fanden dabei Wildsalami, Wildmettwurst und Wildschweinschinken aus dem eigenen Forstbetrieb. Im Ausstellerzelt warben die Mitarbeiter des RuheForstes Deister für die Außenaktionen von Land- und Forstwirtschaft.

 

Mahnfeuer für ein aktives Wolfsmanagement

Rund 60 Teilnehmer waren am 12. Mai nach Schneeren gekommen, um bei einem Mahnfeuer ein aktives Wolfsmanagement zu fordern. Kernforderungen bei der landesweiten Aktion waren unter anderem ein bundeseinheitliches Wolfsbestandsmanagment, die Senkung des Schutzstatus des Wolfs, die Umkehr der Beweispflicht bei Wolfsrissen, die hundertprozentige Entschädigung sowie den sofortigen Abschuss von „Problemwölfen“.

Gründe und Forderungen im Überblick