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„Rote Gebiete“: Neue Fachkarten zur Ausweisung „roter Gebiete“

Aktuelle Pressemitteilung des LBEG vom 01.04.2021:

„Durch die bevorstehende Neufassung der Landesdüngeverordnung (NDüngGewNPVO) werden in Niedersachsen die nitratsensiblen Gebiete, die sogenannten roten Gebiete, neu ausgewiesen. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ist die zuständige Fachbehörde für die Emissionsbewertung.
Die landesweite Einstufung der nitratsensiblen Gebiete ist bereits seit einiger Zeit auf dem LEA-Portal des Servicezentrums Landentwicklung und Agrarförderung (SLA) einzusehen.
Die von den Gebietsausweisungen betroffenen Landwirte und weitere Interessenten wünschen sich eine genaue Darstellung der Grundlagen, die für die Bewertung herangezogen werden. „Uns haben in den vergangenen Wochen sehr viele Anfragen erreicht, welche Grundlagen zur Einstufung einzelner Feldblöcke in die Kategorie rot oder grün geführt haben“, erklärt Dr. Knut Meyer, Fachexperte des LBEG für Landwirtschaft und Bodenmonitoring. Binnen kürzester Zeit haben die LBEG-Mitarbeiter dabei eine Vielzahl von Daten ausgewertet und in neuen Themenkarten auf dem NIBIS®-Kartenserver bereitgestellt. „Mit der Veröffentlichung dieser Fachinformationen wollen wir einen Beitrag für eine transparente Nachvollziehbarkeit der Emissionsbewertung leisten“, sagt Knut Meyer.
Die insgesamt fünf neuen Themenkarten bieten folgende Fachinformationen:
· Stickstoffflächenbilanzsaldo je Feldblock
· Medianwert der Deposition je Feldblock
· Medianwert der Denitrifikation je Feldblock
· Medianwert der Sickerwasserrate je Feldblock
· Medianwert der potenziellen Nitratkonzentration je Feldblock
 
Die neuen Themenkarten sind im NIBIS®-Kartenserver zu finden unter: Landwirtschaft -> Emissionsrisiko für Nitrat gem. AVV §§ 7-9″

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie unter: https://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/das-lbeg-erweitert-sein-informationsangebot-im-nibis-r-kartenserver-neue-fachkarten-zur-ausweisung-roter-gebiete-199138.html

 

Information vom 15.03.2021: Vorstellung der neuen Kulisse der nitratsensiblen Gebiete in Niedersachsen

Am 15.03.2021 ist in Hannover die neue Kulisse der nitratsensiblen Gebiete in Niedersachsen vorgestellt worden. Nach der Überarbeitung der Verordnung umfasst die Kulisse der mit Nitrat belasteten Gebiete nun eine Fläche von etwa 24,5 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Niedersachsens, statt 31 Prozent im ersten Entwurf. Auch für die Region Hannover bedeutet die neue Kulisse erhebliche Erleichterungen. Damit sind die wiederholt vorgetragenen Forderungen des Landvolks nach einer regionalisierten und differenzierten Betrachtung in einigen Teilgebieten der Region Hannover nach langwierigen und zähen Verhandlungen erfüllt worden. Im Laufe dieses Jahres sollen die restlichen Grundwasserteilkörper regionalisiert und die zweifelhaften Messstellen nachvollziehbar überprüft und bewertet werden. Auch die Zusatzauflagen des Landes konnten entschärft werden. Bei allen Mitgliedern, die unserem Aufruf gefolgt sind und den Ministerien ihre betriebliche Betroffenheit geschildert haben, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen, möchten wir uns bedanken. Bitte beachten Sie: Bis zur Beschlussfassung des neuen Verordnungsentwurf durch das Kabinett, welche für April angestrebt wird, gelten die bereits bekannten Bundesrechtlichen Anforderungen gemäß §13a Abs. 2 und 3 DüV zusätzlich zu den Roten Gebieten auch in der Auffangskulisse (-20% N-Düngebedarf, Zwischenfruchtanbaugebot etc.). Die heutige Pressemitteilung der beiden Ministerien, auch mit Informationen zum weiteren Vorgehen, finden Sie unter: https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/niedersachsen-kommt-bei-der-ausweisung-der-roten-gebiete-einen-wichtigen-schritt-voran-198422.html Das Statement des Landvolk-Präsidenten Dr. Holger Hennies finden Sie hier: https://landvolk.net/lpdartikel/rote-gebiete-landvolk-begruesst-einstieg-in-die-regionalisierung/ Auf dem Portal der Landentwicklung und Agrarförderung Niedersachsen können Sie die neue Gebietskulisse auf einer interaktiven Karte anschauen: https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/                                   Übersicht: Veränderung der Nitratkulisse von 16.12.20 bis 05.03.21 Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung. Melden Sie sich dazu in unserer Geschäftsstelle unter 0511-400 787 0.

„Rote Gebiete“: Aktuelle Informationen

Auf Basis der im September im Bundesrat verabschiedeten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) weisen die Bundesländer derzeit die nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete neu aus. Das Kabinett hat im Dezember 2020 dem Entwurf der Ausweisung der nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete in Niedersachsen zugestimmt. Die Neufassung der „Niedersächsischen Verordnung über düngerechtliche Anforderungen zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrat oder Phosphat (NDüngGewNPVO)“ befindet sich derzeit in der Verbandsbeteiligung. Die Verbandsbeteiligung dauert sechs Wochen. Anschließend werden die Stellungnahmen gesichtet und bewertet. Danach soll die Freigabe durch das Kabinett erneut eingeholt werden und anschließend kann die rechtskräftige Veröffentlichung der Verordnung erfolgen. Damit wird im März 2021 gerechnet.

Die Abgrenzung der nitratsensiblen Gebiete erfolgte in einem dreistufigen Verfahren, dem in den ersten beiden Schritten insbesondere die wasserwirtschaftliche Bewertung und die Messwerte der Grundwassermessstellen zugrunde lagen. Im dritten Schritt wurden Emissionsdaten berücksichtigt.

Für unsere Region bedeutet die geänderte Festlegung für die Betriebe im südlichen Bereich eine Befreiung aus den roten Gebieten, große Teile östlich des Leineverlaufs sind aber als rotes Gebiet neu ausgewiesen worden. Die Erläuterungen, wie die Landesregierung vorgegangen ist, können Sie den „Informationen zu den Roten Gebieten“ auf der Seite des ML entnehmen:

https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/dungeverordnung-karten-fur-rote-gebiete-liegen-vor-195780.html

Für uns als Landvolkverband ist die Art und Weise der Gebietsabgrenzung in keiner Weise nachvollziehbar und bildet überhaupt nicht das tatsächliche Düngeverhalten des Einzelbetriebs ab. Ebenso liegt das Ergebnis der Messstellenüberprüfung durch das MU immer noch nicht vor. Durch die in der angehängten PDF-Datei dargestellte Vorgehensweise bleiben nahegelegene grüne Messtellen unberücksichtigt und werden von weiter weg liegenden roten Messstellen durch die Ausweisung großer Gebietskulissen überdeckt. Selbst das LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie), welches die Daten zum Denitrifikationspotenzial liefert, stuft das Verfahren als ungeeignet ein, da über das Meldeprogramm ENNI inzwischen eine wesentlich bessere und genauere Datengrundlage existiert.

Auf Landesebene werden wir demzufolge weiterhin gegen die Umsetzung der DüVo klagen und Sie dazu weiterhin auf dem Laufenden halten. Nichtsdestotrotz müssen wir Sie für Ihre aktuelle Düngeplanung über die zurzeit geltenden Regeln informieren:

Ab dem 01.01.2021 bis zum Inkrafttreten der neugefassten NDüngGewNPVO müssen in den in 2019 veröffentlichten „roten Gebieten“ und in einer sogenannten Auffangkulisse nach § 13a Abs. 4 DüV die folgenden sieben bundesrechtlich verpflichtenden Maßnahmen für nitratsensible Gebiete eingehalten werden:

  1. Reduktion der Stickstoffdüngung um 20 % bezogen auf den Ø der Betriebsflächen in den ausgewiesenen Gebieten,
  2. flächenscharfe Berechnung der 170 kg Norg/ha-Grenze,
  3. Verlängerung Sperrfrist N-Düngung auf GL um vier Wochen,
  4. Verlängerung Sperrfrist Festmist von Huf- und Klauentieren sowie Kompost,
  5. Herbstdüngung bei Zwischenfrüchten nur mit Futternutzung zulässig oder mit Festmist von Huf- und Klauentieren bis in Höhe von 120 kg Gesamt-N/ha und keine Herbstdüngung zu Wintergerste und Winterraps; Ausnahme für Winterraps bei Nachweis Nmin-Gehalt < 45 kg/ha,
  6. Düngerestriktion auf GL im Herbst ab dem 1. Sep. bis Beginn Sperrfrist auf 60 kg Gesamt-N/ha,
  7. verpflichtender Anbau einer Winterzwischenfrucht vor Sommerungen, die mit wesentlichen N-Mengen gedüngt werden sollen.

Weiterhin sieht der aktuelle Verordnungsentwurf folgende zusätzliche Maßnahmen vor:

  1. Einarbeitung von Dünger auf unbestelltem Ackerland innerhalb 1 Stunde,
  2. Verpflichtender Anbau einer Untersaat zu Mais mit einem Erntezeitpunkt nach dem 1.10., wenn auf den Flächen im Folgejahr eine Sommerung angebaut und diese gedüngt werden soll,
  3. um 10 Prozentpunkte höhere Mindestwerte für die Stickstoff-Ausnutzung aus organischen/organisch-mineralischen Düngemitteln zu Mais und Hackfrüchten, ausgenommen Kartoffeln,
  4. digitale Meldepflicht in Bezug auf Düngebedarf, Nährstoffeinsatz und die 170 kg N/ha-Obergrenze.

 

Die Übergangsgebietskulisse (Auffangkulisse nach § 13a Abs. 4 DüV + NDüngGewNPVO 2019) bis zum Inkrafttreten einer neuen Düngeverordnung kann ebenso wie die Lage der zukünftigen „roten“ Feldblöcke nach neuer Fassung (ENTWURF Neufassung NDüngGewNPVO) über das so genannte „LEA-Portal“ eingesehen werden. Das Portal kann unter https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/ aufgerufen werden.

Bitte beachten: Auf der linken Seite sind unter dem Punkt „Ebenen“ folgende Häkchen bei „Düngeverordnung“ zur Darstellung der Übergangskulisse zu setzen:

  • „Düngeverordnung“
  • “ Auffangregelung nach § 13a (…) / „Gebiete nach § 13a Abs 4“ und
  • „NDüngGewNPVO“ / „Gebietskulisse Grundwasser“

 

Zu den phosphatsensiblen Gebieten:

Gemäß der DüV und AVV sind eutrophierte Gebiete (phosphatsensible Gebiete) auszuweisen. Zu bewerten sind dabei sowohl Fließgewässer als auch Seen. Die Oberflächengewässer sind nach den Kriterien signifikante Einträge aus der Landwirtschaft, Überschreitung der chemischen Umweltqualitätsnormen für Phosphor und Überschreitung von biologischen Qualitätsnormen (Makrophyten und Phythobenthos oder Phytoplankton) zu bewerten. Aufgrund fehlender Daten für Fließgewässer wurde derzeit in Niedersachsen nur die bekannte Seengebietskulisse ausgewiesen. Daher greift flächendeckend in Niedersachsen bis zur Ausweisung einer Fließgewässergebietskulisse die sogenannte Rückfallregelung. Das heißt, dass niedersachsenweit an allen Gewässern fünf statt vier Metern Abstand bei der Düngung einzuhalten sind. Bei vorhandener Grenzstreueinrichtung kann dieser Abstand auf 1 Meter verringert werden.

 Weiteres Vorgehen unter Beachtung der Düngeplanung und Düngung:

Bei der diesjährigen Düngung sind die o.g. 7 Punkte in der Übergangsgebietskulisse einzuhalten. Sofern es zu keiner Verabschiedung einer Neuausweisung der nitratsensiblen Gebiete kommt, würden für die gesamte Region Hannover die o.g. Düngungsbeschränkungen dann gelten.  Ab Inkrafttreten der Neuausweisung, wovon auszugehen ist, gelten „nur“ noch die Feldblöcke als rote Flächen, die im LEA Portal nach dem Setzen eines Häkchens bei „Entwurf Neufassung NDüngeGewNPVO“ erkennbar sind. Nach dem Inkrafttreten der Neuausweisung müssen für „grüne“ Flächen keine zusätzlichen Maßnahmen eingehalten werden. Somit kann nach Inkrafttreten der neuen Landesdüngeverordnung gegebenenfalls bei einzelnen Flächen nachgedüngt werden, die nicht in einem roten Feldblock gelegen sind.

Der Landesverband und die Kreisverbände werden sich an der Verbandsanhörung beteiligen, zumal die jetzige Abgrenzung der roten Flächen in vielen Bereichen nicht nachvollziehbar ist. Da der Bund und die Länder unter erheblichem Handlungsdruck stehen, wird wohl der jetzige Entwurf vom Kabinett beschlossen und nach Brüssel gemeldet werden.

Wie oben beschrieben, wird auf Landesebene daran gearbeitet, landwirtschaftliche Betriebe im Klageverfahren gegen die nds. Umsetzung der DüVo zu begleiten.

Bitte nutzen Sie unsere digitalen Winterveranstaltungen am 26.01., 27.01. bzw. 28.01., um sich über unsere Arbeit zu informieren und Fragen an das Ehren- und Hauptamt zu stellen.

Sofern Sie Ihre örtlichen Landtagsabgeordneten auf die Ausweisung der roten Gebiete ansprechen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. 

Fast jede zweite Messstelle mit gravierenden Mängeln

Landvolk fordert grundlegende Überprüfung des NitratMessnetzes

L P D – Das Landvolk Niedersachsen sieht sich in seiner Kritik an dem Messstellennetz zur Beurteilung der Grundwasserqualität bestärkt. Fast jede zweite Messstelle weist gravierende Mängel auf. Dieses Ergebnis hat ein Fachgutachten des Büros Hydor Consult mit Sitz in Berlin ergeben.

„Die Ergebnisse sind aus unserer Sicht erschreckend und bestärken uns in unserer Kritik an dem bisherigen System“, fasst Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke zusammen. Das Gutachten belegt Mängel an den bautechnischen Zuständen zahlreicher Messstellen, deren gesamtes Netz wird als wenig repräsentativ eingestuft und eignet sich somit nicht zur Festlegung der sogenannten „Roten Gebiete“. „Das Landvolk fordert eine grundlegende Überprüfung der Messstellen sowie einen Neuzuschnitt des gesamten Messnetzes und daraus resultierend eine fundierte Überarbeitung der Gebietsausweisung“, fasst Schulte to Brinke die aus dem Gutachten resultierenden Forderungen des Landvolkes zusammen. „Die Ergebnisse des Fachgutachtes liefern uns gute Argumente für die Klage gegen die erneute Änderung der Düngeverordnung“, sagt Schulte to Brinke.

Das Gutachten hat 41 Grundwasserkörper hinsichtlich ihres Zuschnittes mit den zugehörigen Typflächen/Teilräumen analysiert. Es kommt zu dem Ergebnis, dass die geringe Dichte der Messstellen in den Grundwasserkörpern nicht repräsentativ ist. Die ausgewiesenen Messstellen bilden nicht die reale Landnutzung ab. Das unterirdische Fließverhalten des Grundwassers wird zudem bei der Abgrenzung der Grundwasserkörper nicht ausreichend beachtet. 648 Messstellen wurden konkret auf ihre Qualität überprüft, parallel dazu die auf Grundlage dieser Messstellen beruhende Zustandsbeschreibung der Grundwasserkörper nach EU-Recht. 190 der 648 überprüften Messstellen weisen gravierende Mängel auf, beispielsweise in den bautechnischen Anforderungen. An weiteren 194 Messstellen belegt das Gutachten noch geringe Mängel. In 264 Fällen ist die Dokumentation der Ausbaupläne der Messstellen für eine Bewertung unzureichend, deshalb sind belastbare Aussagen zur Nitratbelastung dieser Messstellen nicht möglich. Hydor hat dazu eine Vielzahl von Parametern entlang der Messstellen abgeprüft. Schließlich sieht das Fachgutachten nach einem Vergleich der Messstellennetze europäischer Nachbarländer und der Schweiz mit dem in Deutschland eine nachteilige Behandlung der deutschen Landwirte gegenüber den europäischen Kollegen.

Das von der Hydor in der Verantwortung von Dr. Stephan Hannappel erarbeitete Gutachten haben 23 Kreisverbände im Landvolk Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Landesgeschäftsstelle in Auftrag gegeben. Es trägt den Titel „Evaluierung der Einstufung von 41 Grundwasserkörpern in den schlechten chemischen Zustand wegen Nitrat für den zweiten Bewirtschaftungsplan nach EG-WRRL in 2015 durch den NLWKN“. Die Ergebnisse wurden Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bereits vorab übermittelt. Im direkten Gespräch will das Landvolk seine Kritik gegenüber den beiden Ministern sowie dem NLWKN als zuständiger Fachbehörde gern erläutern. „Wir Landwirte stehen zu unserer Verantwortung für den Gewässerschutz“, sagt Schulte to Brinke. Dazu müssten gesicherte, glaubhafte und präzise Daten vorliegen. Gerade vor der großen Bedeutung, die dem Ergebnis jeder einzelnen Messstelle bei der Festlegung der Düngeauflagen in den so genannten „roten Gebieten“ zukomme, müsse deren Aussagekraft absolut unangreifbar sein. „Die Landwirte müssen sich darauf verlassen können, dass schlechte Messstellenwerte auch valide sind“, betont der Landvolkpräsident. Dem Messnetz komme eine Schlüsselfunktion im Rahmen des Wasserschutzes zu, die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung der Flächen müssen daher sehr sorgfältig begründet sein.