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Kreisverbandsversammlung 2017

Mehr als 200 Mitglieder und Ehrengäste waren am 21. November zur Kreisverbandsversammlung nach Burgdorf gekommen, wo Landvolkvizepräsident Albert Schulte to Brinke als Gastredner auftrat. Ein aufgeschlossenes und respektvolles Gesprächsklima und ein verständnisvolles Miteinander nannte Schulte to Brinke als große Erwartung der niedersächsischen Landwirte und ihrer Familien an die zukünftige niedersächsische Landesregierung. „Unsere Dialogbereitschaft steht, dazu gehört selbstverständlich auch der Wille und die Bereitschaft zu Veränderungen“, sagte der Landvolkvizepräsident auf der Versammlung.
Schulte to Brinke sieht dazu aber zugleich eine Orientierung an Fakten und in die Praxis umsetzbaren Forderungen als unerlässlich an. Der Wille zu Veränderungen im Sinne von noch mehr Tier- und Umweltschutz sei in der Landwirtschaft überall im Land erkennbar, „gelegentlich möchten wir Landwirte für diese Anstrengungen zweifelsfrei auch einmal ein Wort der Anerkennung hören“, schilderte Schulte to Brinke die Stimmungslage auf den Höfen, und fügte an: „Natürlich dürfen uns diese höheren Auflagen im internationalen Vergleich auch nicht aus dem Markt kicken.“ Der Landvolkvizepräsident lobte das Engagement der Landwirte und ihrer Familien, die Verbraucherinnen und Verbraucher über ihre Arbeit zu informieren. Hier seien die Ideen und die Arbeit des Kreisverbandes Hannover im Umfeld der Landeshauptstadt hervorzuheben. Beispielsweise sei in dem Kreisverband die Tour de Flur als informative Fahrradtour zu verschiedenen Höfen kreiert worden und auch der Tag des offenen Hofes werde im Rahmen der landesweiten Aktion mit NDR 1 Niedersachsen gut genutzt. Der Landvolkvizepräsident wertet dies als Zeichen für einen gesunden Optimismus, wie er jüngst auch auf der Agritechnica in Hannover erkennbar gewesen sei. „Wir lassen uns nicht den Mut nehmen, aber wir wollen uns auch nicht ständig gegen falsche Vorwürfe zu Wehr setzen müssen, das verschleißt Energie“, sagte Schulte to Brinke.

Von Hof zu Hof rund um das Burgdorfer Holz

Hofladenrouten in der Region Hannover bieten Naherholung und den Kontakt zu regionalen Erzeugern

Drei Radtouren durch Uetze, Burgdorf und Lehrte verbinden insgesamt 17 Hofläden rund um das Burgdorfer Holz. Mit dem Konzept  und der dazugehörigen Karte „Von Hof zu Hof“ wollen die Region Hannover, die beteiligten Kommunen und Landwirte vor Ort dazu einladen, einen Ausflugstag auf dem Land zu verbringen, die Ruhe der Landschaft zu genießen und Lebensmittel direkt beim Erzeuger zu beziehen.

Dr. Holger Hennies, Vorsitzender des Landvolks Hannover, stellte auf seinem Kartoffelhof in Schwüblingsen gemeinsam mit Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen, Werner Backeberg, Bürgermeister der Gemeinde Uetze, Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung der Region Hannover, und Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung, die Vielfalt der Stationen vor.  Kartoffeln, Obst, Gemüse, Eier, Milch oder Fleisch, konventionell oder ökologisch erzeugte Lebensmittel, saisonal oder ganzjährig geöffnete Hofläden: Für Radler und Spaziergänger gibt es auf den Touren viel zu entdecken. „Wir treffen mit der Karte den Nerv der Zeit“,  erklärte Axel Priebs die Verbindung von Einkauf und Erholung. Holger Hennies freut sich über die Anbindung der Routen an Bus und Bahn: „Damit geben wir auch Interessierten aus städtischen Gebieten die Möglichkeit, regionale Produkte zu beziehen und gleichzeitig Landwirtschaft vor Ort kennenzulernen.“

Weitere Infos und Kartenmaterial finden Sie unter https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Naherholung/Natur-erleben/Radfahren/Rund-um-das-Burgdorfer-Holz

Bild (v.l.n.r.): Sonja Beuning, Axel Priebs, Holger Hennies, Werner Backeberg und Bilge Tutkunkardes stellen die drei neuen Hofladenrouten vor.